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Seit der Liberalisierung des Strommarktes in Deutschland hat sich in der Landschaft der Stromanbieter einiges getan.

Waren es früher die reinen städtischen Unternehmen, die den Verbraucher mit Energie versorgten, treten heute vorwiegend Unternehmen aus der Gas- und Energiewirtschaft auf. Daraus resultiert, dass die städtischen Unternehmen ihren Gebietsschutz (Monopol) verloren. Allerdings haben sie immer noch ihre Anschluss- und Versorgungspflicht. Das bedeutet, selbst wenn der Verbraucher bei einem alternativen Stromanbieter einen Vertrag hat, muss der örtliche Stromanbieter bei Ausfall die Versorgung gewährleisten.

Zwei Drittel des Strommarktes werden von den großen Konzernen wie Vattenfall, RWE und E.ON beherrscht.

Um die Abwanderung der Verbraucher zu den alternativen Stromanbietern zu verhindern, waren die städtischen Energieversorger gezwungen, ihren Kunden bessere Angebote zu machen. Das waren neben Preisnachlässen der verbesserte Kundendienst.

Umfragen zufolge haben bisher nur 4 % der deutschen Verbraucher ihren Energieversorger gewechselt.

Anfangs brachte der Wettbewerb den Kunden deutlich niedrigere Strompreise. Allerdings stiegen seit dem Jahr 2001 die Strompreise deutlich an. Das liegt an der Erhöhung der Kosten für die Stromerzeugung und die Mehrkosten werden auf den Verbraucher umgelegt. Die Erhöhung des Nutzungsentgeltes brachte eine weitere Verteuerung für den Kunden.

Mittlerweile fordern Verbraucherschützer die Kunden zu mehr Umsicht beim Wechsel des Stromanbieters auf. Vorsicht sei bei den Stromanbietern zu walten, wenn der Strom im Voraus bezahlt werden soll. Im Falle einer Insolvenz ist das Geld weg.

Auch sind die Paketangebote mit dem voraus bezahlten Strom vor Abschluss gut zu prüfen. Wer wenig Strom verbraucht, der steht sich günstiger mit der Abrechung nach Verbrauch.

Wer an einen Wechsel seines Stromanbierters denkt, sollte vorher gründlich im Internet recherchieren, damit der Wechsel nicht zu einer Verteuerung wird.